Zeit, gut auf sich zu achten.
Liebe Patientinnen, liebe Patienten,
für uns Münchner verabschiedet sich der Sommer traditionell mit der Wiesn – eine Zeit, die ich sehr mag. Fast gleichzeitig werden die Tage wieder kürzer und die ersten Erkältungen machen die Runde.
Ausgedehnte Wiesnbesuche, volle Terminkalender und der Wechsel zwischen warm und kühl verlangen unserem Körper jetzt einiges ab.
Deshalb möchte ich Ihnen heute ein Thema vorstellen, das vielleicht nicht jeder sofort mit meiner Praxis verbindet:
Die Infusionstherapie.
Unterstützung von innen: Infusionstherapie
Gerade in Zeiten, in denen unser Körper stärker gefordert ist, kann es sinnvoll sein, genauer hinzuschauen:
Was braucht er gerade – und wo können wir ihn gezielt unterstützen?
Bei einer Infusion gelangen Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und Aminosäuren direkt über die Vene in den Blutkreislauf. Welche Zusammensetzung sinnvoll ist, hängt immer von der individuellen Situation und dem jeweiligen Bedarf ab. In meiner Praxis arbeite ich deshalb mit unterschiedlichen, individuell abgestimmten Infusionskonzepten.
Vitamin C spielt unter anderem eine wichtige Rolle für die normale Funktion des Immunsystems – gerade in Phasen, in denen Wetterumschwünge, Wiesnbesuche und erste Erkältungen den Körper zusätzlich fordern. Zudem trägt es dazu bei, unsere Zellen vor oxidativem Stress zu schützen und kann bei hoher körperlicher oder seelischer Belastung sinnvoll eingesetzt werden. Auch bei erhöhter Schadstoffbelastung, etwa durch Nikotin oder Alkohol, spielt Vitamin C im antioxidativen Schutzsystem des Körpers eine wichtige Rolle. In solchen Phasen kann eine gezielte hochdosierte Versorgung sinnvoll sein.
B-Vitamine, beispielsweise B9 und B12, sind an zahlreichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Sie spielen unter anderem eine Rolle bei Zellteilung und Blutbildung, beim Energiestoffwechsel sowie für die normale Funktion des Nervensystems.
Aminosäuren sind die kleinsten Bausteine unserer Proteine und an vielen Vorgängen im Körper beteiligt – so etwa an Kollagensynthese, Muskulatur, Stoffwechsel und Regeneration. Welche Aminosäuren zum Einsatz kommen, wird individuell abgestimmt; dazu können unter anderem Arginin, Lysin, Ornithin, Carnitin, Prolin oder Taurin gehören.
Elektrolyte und Spurenelemente wie Magnesium, Natrium, Kalium, Zink oder Selen können – je nach individuellem Bedarf – eine Infusion ergänzen.
So lassen sich bei der Infusionstherapie unterschiedliche Schwerpunkte setzen, beispielsweise Unterstützung des Immunsystems, Regeneration in belastenden Phasen, Energiehaushalt oder Zellschutz.

Martina Mayr-Brune
Mir ist dabei wichtig:
Eine Infusion ist für mich keine Standardlösung.
Welche Zusammensetzung sinnvoll ist, bespreche ich individuell mit meinen Patientinnen und Patienten.
Ich wünsche Ihnen eine wunderschöne Wiesnzeit und einen gesunden Start in den Herbst!
Passen Sie gut auf sich auf!
Herzlichst
Ihre Martina Mayr-Brune
